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Herforder Straße

herforder-alleeStichwort Herforder Straße als Prachtstraße

Im Volksmund sprach man früher von der „Prachtstraße", wenn die Herforder Straße gemeint war. Was hatte es mit dieser schmeichlerischen Bezeichnung auf sich? Allein der kurze Straßenabschnitt zwischen den Abzweigungen nach der Gärtnerstraße und nach der Karlstraße, den der Fotograf  Kurt O.Werner (siehe Foto) so gefällig abgelichtet hat, lässt wohl keine spöttelnde Reaktion zu. Erstaunlich die Breiten der Fahrbahn und die Gehsteige. Fortschrittlich das „glatte" Straßenpflaster, das aus kleinformatigen Basaltsteinen bestand, im Gegensatz zu dem, an sich für Vlotho typischen, holprigen Kopfsteinpflaster. Faszinierend die straßenumsäumenden hohen Ulmen, deren 56 an der Zahl eine prachtvolle, erinnerungswerte Allee auf einer Länge von über einem Kilometer entstehen ließen.  Bericht

 

schuleStichwort Bürgerschule I

Von der evangelischen Bürgerschule der Stadt Vlotho, erbaut in den Jahren 1908/09, bis zur Grundschule Vlotho

Ständig wachsende Schülerzahlen führten 1908 nach jahrelangem Hin und Her endlich zum Neubau der evangelischen Bürgerschule der Stadt Vlotho. Bereits Ostern 1900 waren die Schülerzahlen der Stadtschule, die neben der St.-Stephans-Kirche stand, auf ca. 500 und in der Landschule auf knapp 200 angewachsen. Das Schulgebäude, das bereits 1883 einen Anbau erhalten hatte, war viel zu klein. Ein Schulneubau wurde dringend erforderlich. Da nun die Stadt weder über ein geeignetes Grundstück, noch über die finanziellen Mittel verfügte, schob man dieses Problem lange Zeit vor sich her. 1905 schließlich kaufte die Stadt vom Likörfabrikanten Carl Lindemann das „Lindemannsche Grundstück" an der Herforder Str. Nr. 8 für 42.000 Mark. Es dauerte dann noch vier Jahre, bis das neue Schulgebäude fertig gestellt war.

Zum Weiterlesen, Bild anklicken.      Mit einer Tabelle der Schülerzahlen aller Vlothoer Schulen im Jahr 2015.

Abbruch einiger Häuser in den 1970er Jahren.

Durch die Stadtsanierung sind unter anderem am Ende der Langen Straße und am Anfang der Herforder Straße einige Häuser dem Bagger zum Opfer gefallen.

niebuhrfarben-platteStichwort Abriss Häuser

Am Anfang der Herforder Straße sind auf der linken Seite die Häuser Schlachterei Siekmann/Päckmann Nr. 2, Elektro-Tengeler Nr. 4 und Farben-Platte Nr. 6 abgerissen worden.  Aber auch die etwas zurückliegende Firma Lindemann (Fruchtgetränke und Weine) musste für den Straßenneubau Platz machen. Auf der rechten Seite stand die Bäckerei Hake Nr. 1. Diese wurde ebenfalls abgebrochen. Um eine neue Verbindung von der Höltkebruchstraße zur Herforder Straße zu schaffen, musste auch noch das Haus Niebuhr (Näherei) Nr. 7 entfernt werden. Alle Häuser wurden zwischen 1973 und 1979 abgerissen.

 

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Hake und Päckmann

 

Elektro-Tengeler

 

Stadtplan und Informationen 1963

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hugowStichwort Haus Herforder Straße Nr. 34
Ein schönes und märchenhaft wirkendes Gebäude ist das Haus „Herforder Straße Nr. 34“. Das Haus mit dem spitzen Turm wurde 1896 von einem Weserkapitän erbaut. Über die Bedeutung des Turmes ist weiter nichts bekannt. Deshalb kann man annehmen, dass der Turm zur optischen Verschönerung des Hauses dienen soll. Als es noch die Mineralbäder gab, die sich dort befanden, wo jetzt der Parkplatz der katholischen Kirche ist,  hat die Betreiberin im unteren Teil des Hauses gewohnt. Weitere Eigentümer oder Pächter des Hauses waren der Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. Mitschke, das Elektrogeschäft Schmieding und danach eine Kindertagesstätte. In den 1980er

 Jahren bekam das Haus einen Anbau auf der Süd -und Westseite, daher ergibt sich ein schizophrener Eindruck. Von einer Seite betrachtet sieht man ein Jugendstilhaus und von der anderen ein modernes Gebäude. 2001 kaufte der jetzige Eigentümer K. Hugow das Haus und nahm eine ausführliche Renovierung vor, bei der auch der Innenausbau den heutigen Anforderungen angepasst wurde.

 

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Postkarte: Blick vom Paterberg über die

Herforder Straße in Richtung Valdorfer Straße.

 

rahlbruchStichwort "Stahlbad Rahlbruch"

An der Herforder Straße unmittelbar gegenüber der Kirche der katholischen Gemeinde und neben dem dazugehörigen Friedhof befand sich das „Stahlbad Rahlbruch". Es lag ebenso wie die vorgenannten Objekte im Lot des Geländes zwei Meter tiefer als die Ebene der Herforder Straße. Der Name „Stahlbad" ist darauf zurückzuführen, dass das Wasser der Quelle (im Gegensatz zu mehreren anderen Quellen im Vlothoer Bereich) rostbraune Rückstände hinterließ, in denen Eisen enthalten war.

Das Quellengelände fiel bei der „Gemeinheitsteilung" (Aufteilung des Bodens unter den Benutzungsberechtigten) an die Stadt Vlotho. Einen Teil dessen, etwa 1.000 Quadratmeter, überließ die Stadt im Jahre 1838 dem Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde, Eugenius Wansing (1815-1852). Er hatte schon zuvor bereits an der Quelle ein Brunnenhäuschen errichten lassen. Später wurde es dann durch den Bau eines kleinen Badehauses mit der Benutzungsmöglichkeit für zwei Wannen ersetzt.

Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

 

Stichwort Minske-Markt, KIK Herforder Straße 42 - Alle anderen Geschäfte sind Meyra Straße 1.

Der Minske-Markt, der auf dem ehemaligen Meyra-Gelände entstanden ist, hat eine lange Geschichte. Die ersten Planungen für dieses Einkaufszentrum hatte der Investor bereits im Jahr 2001 vorgelegt. Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Meyra-Gelände begannen schließlich im Herbst 2005. Probleme mit dem Grundwasser, eine Insolvenz und andere Schwierigkeiten führten schließlich immer wieder zu Verzögerungen.  Als dann noch Schäden an umliegenden Gebäuden auftraten, erwog der Kreis im April 2006 die Stilllegung der Baustelle. Nach Behebung der Mängel wurden die Arbeiten im Sommer 2008 wieder aufgenommen. Der Markt, der eigentlich im Frühjahr 2006 an den Start gehen sollte, konnte nun am 20. November 2008 eröffnet werden.

Von den sieben Geschäftsflächen sind sechs sofort vermietet worden. Die letzte Verkaufsfläche blieb über zehn Jahre ungenutzt, bis im Juni 2019 der ansässige KIK-Markt diese Fläche zur Erweiterung seines Warenangebotes übernahm.

Folgende Geschäfte sind jetzt ansässig:   ALDI - Ernsting Family - KIK - LIDL - REWE - ROSSMANN   Stand: Juni 2019

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Der Minske-Markt am Tag der Eröffnung.

Ein Luftbild vom Minske-Markt,

noch als Baustelle.

Baustopp am Minske-Markt

Foto: Febr. 2007

Am 20. November 2008 berichtete die “Vlothoer Zeitung” über die Eröffnung des Marktes.  minske-markt-info

felsenkellerStichwort Felsenkeller

Mit dem inzwischen abgebrochenen ,,Felsenkeller" ist ein Gebäude verschwunden, das trotz seiner zunächst abgelegenen Lage in der Wirtschaftsgeschichte der Stadt Vlotho, nicht nur als Gastwirtschaft, in den letzten 150 Jahren eine bedeutende Rolle gespielt hat. In den 1820er Jahren wurde ein Badebetrieb aufgebaut, der aber bereits nach 20 Jahren wieder eingestellt wurde. 1839 hat der aus Bayern stammende Andreas Bauer im Felsenkeller eine Anlage zum Brauen von Bier errichtet. Dieses war die erste größere Bierbrauanlage und somit der eigentliche Beginn der Brauereizunft in Vlotho.1866 wurde die Brauerei verkauft und der neue Besitzer Müller stellte 1874 den Braubetrieb ein. Die Gastwirtschaft, deren Besitzer häufig wechselten, wurde weiterbetrieben. Im Jahr 1907 hieß der Betreiber Marten und der letzte im Jahre 1969 war Toni Walter Geisler.

Auf dem ehemaligen Gelände des Felsenkellers ist heute die Firma VW Schnieder ansässig.   Geschichte

 

doergeloh-startbild-herforderStichwort Gebr. Dörgeloh Bildhauerei und Baugeschäft

Die Grabanlage Dörgeloh gehört zu den aufwendigsten ihrer Art, auf dem städtischen Friedhof „Heilige Seele“ an der Wasserstraße in Vlotho. Nachforschungen ergaben, dass bereits die Familie August (*† ?) und Henriette Luise Dörgeloh (*1846 †12.05.1909) in Vlotho ansässig waren.

Ihr Sohn Heinrich Friedrich Dörgeloh (*1882) und seine Ehefrau Mathilde Auguste (*1891, geb. Petram) gründeten in den 1920er Jahren ein  Unternehmen für Bild- und Steinhauerei in Vlotho Feldmark Süd 82 (heute: Herforder Straße Nr. 48). Dieser Betrieb spezialisierte sich auf Denkmals- und Zementprodukte und war in jener Zeit ein führendes Geschäft in Vlotho. Das bezeugen die jahrelangen Werbeanzeigen im Vlothoer Wochenblatt. Heinrich Fr. Dörgeloh verstarb 1944 in Bad Oeynhausen und seine Frau Mathilde A. 1967. Aus der Ehe gingen zwei Kinder, Tochter Ursula Henriette (*1923) und Sohn Fritz August Karl (*1914) hervor.   

Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

Mehr über Dörgeloh finden Sie auf der Seite “Alt-Vlotho” / “Weitere Straßen”.

taakeStichwort Taake

Das Haus Taake, Herforder Straße 56 (Ecke Mühlenweg), befand sich neben der ESSO-Tankstelle. Auch die Tankstelle wurde von der Familie Taake betrieben. 1978 wurde die Tankstelle von Richard Tölle übernommen. Links in diesem Gebäude befand sich die Opel-Reparatur-Werkstatt der  Firma Taake. Später übernahm die Firma Potthast den Betrieb. Im rechten Teil des Hauses war bis 1968 das Lebensmittelgeschäft Schulz untergebracht. Wenig später wurde das Haus abgerissen. Heute ist der Getränkemarkt der Fa. Marktkauf an dieser Stelle.

 

edeka-startbildStichwort Edeka Center Vlotho

Vom Dixi Kaufhaus zum Edeka Center
Das erste Vlothoer Warenhaus „DIXI“ mit Selbstbedienung wurde 1975 an der Herforder Straße 64 errichtet. Es war zu dieser Zeit schon etwas Besonderes. Denn bislang kannten die Vlothoer Bürger nur ihren Tante-Emma-Laden um die Ecke mit Bedienung und öfters auch mit einem Gespräch.
Die Inneneinrichtung war anfangs noch zweigeteilt: Im linken Teil war der Lebensmittelmarkt und rechtseitig wurden Haushaltswaren und Bekleidung sowie das restliche Warensortiment angeboten. Dafür stand in diesem Teil eine weitere Kasse zur Verfügung.

Im Laufe der nächsten Jahre wurde der Haupteingang von der Südseite an die Herforder Straße verlegt und das Warenhaus zu einer Verkaufsfläche mit mehreren Kassen umgestaltet. Linksseitig vom Eingang wurde 1976 in einem Anbau die Imbisstube von Kurt Hemeier eröffnet, der die Grillstube an der Weserstraße wegen des Neubaus der Landstraße L778 (Mindener Straße) in der Innenstadt verlassen musste. 1996 zog er schließlich mit seiner Grillstube an den heutigen Standort Herforder Straße 125.

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wippermannxStichwort Wippermanns Mühle

Die Zeit, da die Wasser der Linnenbeeke - geläufiger die Bezeichnung „Forellenbach" - das Räderwerk der Mühle Wippermann nach Lust und Laune drehten, reicht weit zurück. Kein Geschichtsbuch, das man nur aufzuschlagen brauchte, gibt darüber jedoch letztgültige Auskunft. Urkundlich lässt sich allerdings auf Grund eines Kaufvertrages immerhin nachweisen, dass die Mühle bereits 1671 auf dem Rahlbruch im Hintergrund des derzeitigen „Marktkauf“ klapperte. Der Kaufvertrag deutete aber ohne Zweifel auf eine noch erheblich weiter zurückreichende Existenz der Mühle hin.

Mehr zu dieser Mühle finden Sie auf der Seite "Mühlen"

 

herforder-str-klusbergStichwort Herforder Straße 1933 – vom Klusberg aufgenommen

Eine seltene Aufnahme ist dieses Foto. Es zeigt die Herforder Straße in Höhe der Bonneberger Straße. Im Vordergrund ist das "Union Werk Gesellschaft von Deylen" mit den Vorratsteichen zu sehen. Direkt daneben das Kunststeinwerk der Firma Gebr. Brinkmeyer. Weiter in der Ferne die kath. Kirche „Heilig Kreuz“. Auch gut zu erkennen, die damalige Baumallee an der Herforder Straße. In der Mitte des Bildes ist die damalige „Mühle Wippermann“ sichtbar. Auch noch gut zu erkennen, ist im rechten Teil die Kleinbahntrasse, die dort über die Herforder Straße führt.

gieselmann0-startbildStichwort Elektro Gieselmann

Vom Einmannbetrieb zum erfolgreichen Mittelstandsunternehmen

Gerhard Gieselmann, geb. 1929, interessierte sich schon frühzeitig für Elektrizität und Schaltungen von Lichtanlagen. Es war nicht verwunderlich, dass er nicht in die Fußstapfen seiner Eltern Lina und August Gieselmann trat, die im Wohnhaus Herforder Str. 74 in Vlotho eine kleine Schneiderei betrieben. Er strebte die Ausbildung zum Elektroinstallateur an und war froh, dass er im Juni 1945 als erster Lehrling nach dem Krieg bei der Firma Elektro-Tengeler, an der Herforder Straße Nr. 4, einen Ausbildungsplatz erhielt. Im Mai 1949 wechselte er zur Krankenfahrzeugfabrik Wilhelm Meyer an die Kleinbahnhofstraße (auf dem Gelände des heutigen Minske-Marktes), wo er als Betriebselektriker tätig war. Dort lernte er auch seine spätere Ehefrau Erna Karweg geb. 1935 kennen, die dort zur Buchhalterin ausgebildet wurde.

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