|
bestimmte Genres (z.B. Reportage) völlig ohne Belang, mit
welcher Kamera die Fotos entstanden sind, denn 1. macht der
Fotograf das Bild, 2. ist dann die technische Qualität eines
Bildes der Bildaussage absolut untergeordnet.
Bei (klassischer) Landschaftsfotografie jedoch ist die Qualität
von Objektiv und Kamera von Wichtigkeit.
Digitale Spiegelreflexkameras aus dem High-End Bereich mit
entsprechenden Optiken brachten ihm natürlich adäquate
Ergebnisse, aber vor drei Jahren entdeckte er die
Messsucherfotografie für sich. Heute sind die Leica M9 und die M
(Typ 240) seine Hauptarbeitsgeräte. Kameras und Objektive sind
vergleichsweise klein, ein erheblicher Vorteil, wenn man auf
Wanderungen oder mit dem Rad lange unterwegs ist. Dabei ist die
Bildqualität, auch der hochwertigen Objektive wegen, extrem gut.
Die Kameras sind zudem sehr unaufdringlich und diskret. Das
leise Geräusch des Auslösers macht sie zum idealen Arbeitsmittel
vor allem in leisen Umgebungen wie klassischen Konzerten u. ä.,
dabei wird grundsätzlich ohne Blitz fotografiert.
Available-Light und Low-Light Fotografie sind eine weitere
Spezialität, die durch die lichtstarken Objektive technisch
möglich gemacht werden.
Trotz aller technischer Vorteile legt aber Dr. Sassenberg wert
auf die Feststellung, dass auch ein Landschaftsbild in erster
Linie ein Produkt des Fotografen ist, das Aufsuchen bestimmter
Lichtsituationen (nicht selten verbunden mit frühem Aufstehen),
der Blick für den Bildwinkel, die Auswahl des richtigen
Objektivs, die Komposition des Bildes, die Wahl von Blende und
Belichtungszeit sind ein kreativer Akt, der wenig mit der
verwendeten Kamera zu tun hat.
Wer mehr erfahren möchte, kann auch seine Webseite besuchen.
Stand: 2013

|