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Stadtteil Uffeln

Stadtteil von Vlotho seit 1973. Zuvor Kreis Minden.

 

Mindener Straße und Rintelner Straße Nr. 2

karte-uffeln1968-60hochStichwort Uffeln im Umbruch L778 Mindener Straße

Einleitung

Aufgrund des Baus der neuen Weserbrücke (von 1978 bis zur Fertigstellung im September 1981) war auch dluftbild1959-kleiner Ausbau der Mindener Straße im Uffelner Bereich zwingend erforderlich, die ein Teil der Landestraße L778 ist. Die ursprüngliche  Planung sah sogar vor, dass der Straßenverlauf zwischen der Weserbrücke entlang des Höferweges bis nach Holtrup durchgebaut werden sollte. Allerdings wurden diese Pläne dann verworfen. So begnügte man sich, den Ausbau am Höferweg enden zu lassen und den Bereich zwischen der Weserbrücke bis zum Anfang Buhnstraße umzugestalten. Es fielen elf Häuser und einige Gebäude, die als Gerätehäuser, Scheunen oder Schuppen genutzt wurden, zum Opfer. Ferner war auch die Kieker-Tankstelle von Willy Johanning davon betroffen. Die Baustelle der neuen Weserbrücke begann am 10. August 1978 in Uffeln am Hofe des Landwirtes Otto Meyerbröker, Rintelner Straße Nr.2. Hier fiumbruch-uffeln-arbeitenel die Wagenremiese zum Opfer. Erstes Wohnhaus an der Mindener Straße, das die Abbruchserie einleitete, war das Haus vom Carl-Heinz Tengeler Nr. 27 im März 1978. Dann folgten nach und nach die anderen Gebäude, bis schließlich die ehemalige Möbelfabrik von Karl Rosemeier im März 1981 den Abbruch beendete. Somit stand für den Ausbau der L778 nichts mehr im Wege.  Stand: Februar 2013.

 

Rechts: Die neue Weserbrücke wird mit

 der neu ausgebauten Landstraße L778 verbunden. Foto: 27. Oktober 1981

 

 

Linke Seite der Mindener Straße in Richtung Holtrup

backhaus-wohnhaus1930-60hStichwort Mindener Straße Nr. 3 Backhaus, Tischlerei

Hermann Heinrich Begemann und seine Frau Margarete, geb. Rosemeier, überschrieben 1894 das Grundstück (bestehend aus: Haus, Garten, Hof, Obstwiese und Ackerfläche /Wald Eggeweg und Röthekule am Harksiek) Marie Christine Karoline Begemann aufgrund ihrer Heirat. Ihr Ehemann Heinrich Friedrich Wilhelm Backhaus kam mit seinem Freund Kuhlmann, der nach Uffeln Nr. 8 heiratete, aus Eisbergen. Im frühen19. Jh. hatte die Familie den Namen Backhaus angenommen, da es in Eisbergen zu viele Namensgleichheiten gab. Der Rufname „Beernkämps Mareiken“ für seine Frau, kam evtl. vom früheren Familiennamen Beerenkämper. Einer der zwei Söhne hieß Heinrich Friedrich Wilhelm, geb. 1. Nov 1896. Wilhelm machte eine Tischlerlehre in Vlotho bei der Firma Röbbecke. Nach dem 1. Weltkrieg heiratete er Christine Karoline Krögermeier von Uffeln Nr. 5. 

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ehlerding-gebaeude60Stichwort Mindener Straße Nr. 5 und 7 Hof Ehlerding

Dieser Bauernhof hat schon einige hundert Jahre auf dem Buckel. In der Beschriftung am Deelentor des Fachwerkhauses ist die Jahreszahl 1820 sichtbar, doch dieser Hof ist wesentlich älter, so Horst Ehlerding. Die Erbauer des gut erhaltenen Fachwerkhauses waren Johan Daniel Büsching und Marie Christine Brinkmanns.

Der Blick in das Wesertal und zur gegenüberliegenden Stadt Vlotho vom Hof Ehlerding ist traumhaft. Doch die schöne Kulisse wird von Horst und seiner Frau  Beate, sowie seinen Eltern Ferdinand und Else Ehlerding, kaum noch wahrgenommen. Bei Hochwasser kommt die Weser bis auf 100 m an das Haus. Eine große Überschwemmung hat es aber noch nie gegeben.   Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

 

postuffeln-nr9-60-farbeStichwort Mindener Straße Nr. 9  Poststelle Uffeln und Familie Willi Hempelmann

Die erste Poststelle in Uffeln wurde im Jahre 1957 eingerichtet. Standort war das Posthaltergebäude von Familie Hempelmann an der Mindener Straße Nr. 9. Willi und Helga Hempelmann sorgten für einen reibungslosen Ablauf in dieser Poststelle. Dann kam die Vlothoer Stadtsanierung und der Ausbau der neuen Landstraße L778, die auch durch Uffeln führt. Da nun das alte Fachwerkhaus, erbaut 1873, mit dem reichlich verzierten Torbogen postuffeln-torbogen-info der neuen Trasse im Wege stand, blieb ein Umzug unausweichlich. Anfang November 1978 wurde das Postgebäude Nr. 9 geräumt. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite (Mindener Str. 12) wurde die neue Poststelle  in hellen, freundlichen Räumen eingerichtet. Wenig später - Ende November 1978  - wurde das Fachwerkaus abgerissen, um für den neuen Straßenverlauf Platz zu machen. Als Willi Hempelmann in den 1980er Jahren verstarb, führte seine Frau Helga die Poststelle allein weiter, um sie 1992 an Magret Kaden zu übergeben.  

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Stichwort Geldinstitute in Uffeln

Als etwas schwierig erwies sich die Recherche über die Uffelner Geldinstitute, da es bis zu drei in diesem Stadtteil gab. Weiter erfolgten zahlreiche Umzüge und Namenänderungen der Unternehmen.

 

Die Geschichtsberichte der Sparkassen finden Sie jeweils unter dem ersten Standort:

Mindener Straße Nr. 11, Rintelner Straße Nr. 2 und Mindener Straße Nr. 10.

 

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Sparkasse des

Amtes Hausberge”

Stadtsparkasse

Vlotho”

Sparkasse

Herford”

“Spar- und

Darlehnskasse”

Volksbank Bad

Oeynhausen-Herford”

kasse-hausberge-70hStichwort Mindener Straße Nr. 11 „Sparkasse des Amtes Hausberge“

Die Sparkasse „Sparkasse des Amtes Hausberge“ wurde 1898 gegründet. Nach und nach wurden Zweigstellen errichtet, so wie die Zweigstelle in Uffeln 1957. Eröffnet wurde diese Sparkasse im Hause Karl Rosemeier Uffeln Nr.67, später hieß dieser Sitz Mindener Straße Nr. 11. Erster Sparkassenleiter war Werner Dammeyer (*1922 †April 1987), der seinen Wohnsitz in Hausberge hatte. Sein Sohn Rolf lebt heute noch dort. Etwas später erhielt Dammeyer Unterstützung von seinem Kollegen Burkhard Seils (*1933 †2000), ebenfalls wohnhaft in Hausberge. Sie waren nun für die Zweigstelle an der Mindener Str. 11 verantwortlich. Mit der Zeit reichten durch die Vergrößerung des Kundenstamms die Räumlichkeiten in diesem Hause nicht mehr aus. So erfolgte ein Umzug (genaues Jahr nicht bekannt) in das etwas zurück liegende Haus Mindener Straße Nr. 10 (heute Architekturbüro Manfred Jochens), nahe der Gastwirtschaft Heilemeier. Dort verblieb die Sparkasse des Amtes Hausberge bis 1971. Dann erfolgte ein Umzug in das ehemalige Malergeschäft von August Kipp an der Mindener Straße Nr. 51. Hier war die Zweigstelle in Uffeln am längsten ansässig, bis der Standort Uffeln am 1. April 1980 aufgegeben wurde. Grund für diese Schließung war der Zusammenschluss der Gemeinden Uffeln und Vlotho, was bereits 1973 geschah. Uffeln gehörte ab dieser Zeit zum Kreis Herford.  Stand: Februar 2013.

rosemeier-h60Stichwort Mindener Straße Nr. 11-13 Möbelfabrik Karl Rosemeier und Wohnhaus Nr. 13

Diese Möbelfabrik wurde bereits 1902/03  von Karl Rosemeier errichtet, teilweise noch im Fachwerkstil. Der Sohn von Karl Rosemeier erlernte nach seiner Schulausbildung ebenfalls das Tischlerhandwerk und zwar beim Tischlermeister  Friedrich Wilhelm Mohme in Uffeln.

Anfang der 1940er Jahre  erfolgte ein großer Um- und Anbau von seinem Sohn (auch) Karl (*1910 †1946) und dessen Ehefrau Henriette (*1913 †1976). Grund für diesen Umbau waren neue Vorschriften, die besagten, dass Holzgebäude für Fabrikationsarbeiten, die in diesem Betrieb ausgeführt wurden, nicht mehr erlaubt seien. Rosemeier fertigte hauptsächlich Schlafzimmer für das Hotel- und Pensionsgewerbe. Die Umsätze in die Zeit waren gut, so dass bis zu 26 Personen hier Arbeit fanden. 

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azuStichwort Mindener Straße Nr. 11 AZU - Auto Zentrale Uffeln

Stichwort Mindener Straße Nr. 11  AZU - Auto Zentrale Uffeln

Bereits 1988 eröffneten die Gebrüder Peter (geb. 1958) und Uwe (geb.1961) Schnittger einen Autohandel, der zunächst auf deren Grundstück „Am Kiesteich“ Nr. 4 war. Als Ausstellungsfläche wurde auch das Grundstück von Ingrid Rosemeier an der Mindener Straße Nr. 11 genutzt. Nach zwei Jahren Stillstand übernahm Karl-Friedrich Holtmann aus Porta Westfalica 1991 unter  AZH Holtmann GmbH die Autozentrale für Gebrauchtwagen. Als Unterkunft für die Verkäufe waren Container aufgestellt worden. Zwischenzeitlich hatte auch die Firma Mercedes-Schneider diese Ausstellfläche gemietet, aber nicht benutzt. 1997 übernahm Torsten Macke aus Porta Westfalica den AZU*  Autohandel, den er auch heute noch leitet.

* Autozentrale Uffeln    Stand: Februar 2013

 

johanning-start60  Stichwort Mindener Straße Nr. 17 Willy Johanning   

Busreiseunternehmen, Mietwagen und Kieker- und Aral Tankstelle

Die Vorbereitungen für die erste Tankstelle in Uffeln begannen 1959. Zwar gab es zuvor schon Zapfsäulen, die in Privatbesitz waren, doch diese Örtlichkeit wurde nicht als Tankstelle bezeichnet. Eine Zapfsäule stand an der heutigen Straße „Schulgarten“, während die andere am Gasthaus Heilemeier ihren Platz hatte.

Am 12. Januar 1959 verpachtete der gebürtige Uffelner Friedrich Mohme (*1924 †2004),  dessen Bruder der Landwirt Heinrich Mohme am Höferweg war, das Areal an der heutigen Mindener Straße Nr. 17 (Uffeln Nr. 4), an die Lemgoer Firma Walter Kieker. Das Grundstück war bis dahin eine freie Rasenfläche, die Friedrich im Erbgang nach 1945 erhalten hatte.   Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

 

 Werfen Sie einen Blick zurück in das Jahr 1959 in Fahrtrichtung Vlotho, als es die Tankstelle noch nicht gab.

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brinkmannStichwort Mindener Straße Nr. 21 Hof Brinkmann

Der Hof Brinkmann gehörte eher zu den kleineren landwirtschaftlichen Betrieben in Uffeln. Wie alt dieser Hof ist, konnte nicht festgestellt werden. Nimmt man aber das Fachwerkhaus zu Grunde, so dürfte der Hof einige hundert Jahre alt sein. Zuletzt wurde der landwirtschaftliche Betrieb von Heinrich Brinkmann (*1914 †2004) bewirtschaftet. Obwohl dieser Hof der tiefgelegenste Hof im Weserbereich von Uffeln ist, wurde er von den Hochwassern verschont. Sechs Kühe und ein Pferd gehörten zu den Großtieren dieses Hofes. Später kam zur Verstärkung ein Lanz Bulldog hinzu. Wie viele landwirtschaftliche Kleinunternehmen in dieser Zeit, wurde auch dieser Hof stillgelegt. Das war 1970. Bis auf die Scheune, die noch heute in ihrem alten Zustand erhalten ist, wurden die anderen Gebäude zu Wohnungen umgebaut.

 

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Stichwort Mindener Straße Nr. 23a Wohnhaus Neubau

Dieses Wohnhaus wurde auf dem ehemaligen Grundstück von Fritz Lindemann im Jahr 2000 errichtet und enthält sechs Eigentums- wohnungen, die teilweise auch untervermietet sind.

Stand: Februar 2013.

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Ansicht von der Mindener Straße.

Ansicht Weserseite.

lindemann-uff-fachwerkhaus60Stichwort Mindener Straße Nr.23  Hof Lindemann

Der etwas von der Landstraße L778 zurückliegende  landwirtschaftliche Betrieb von Fritz Lindemann ist schon einige hundert Jahre alt und gehört noch zur Mindener Straße. Die Aufschrift über dem Deelentor des Fachwerkhauses gibt das Erbauungsjahr mit 1830 an. Das Haus ist von Johan Verdenant  Lindeman und Marie Christine  Böhke erbaut worden. Doch der Hof an sich dürfte noch älter sein. Der neuere Teil des Hofes, ein großer roter Klinkerbau, wurde 1900 von Karl Lindemann und seiner Frau Karoline, geb. Schöttker, errichtet. Das Areal dieses Hofes reicht bis an die Weser. Der kleine Weg, der dorthin führt, nennt sich „Tränke Weser“. Seit einigen Jahrzehnten ist dieser Betrieb stillgelegt. Lediglich das Wohnhaus wird noch genutzt.

Stand: Februar 2013.

tengeler-haus60Stichwort Mindener Straße Nr.27

Tengeler - Begemann - Schwake

Das Haus Mindener Straße Nr. 27 wurde von Wilhelm und Marie Begemann errichtet. Tochter Else heiratete Carl-Heinz Tengeler, geb. 1914, der bei der Maschinenfabrik Albert Stübbe in Vlotho als kaufm. Angestellter angestellt war. Später, in den 1960er Jahren, machte sich Carl-Heinz Tengeler selbstständig und gründete mit Rudolf Breher einen Werkzeugbau für Spritzgussmaschinen am Höferweg. Zudem stellten sie auch Teile für das „Conti Werk“ in Hannover her. In dem Wohnhaus Nr. 27 betrieb der Friseurmeister Werner Schwake von 1945 bis zu seinem Ruhestand 1968 einen Friseursalon. Dann wurden die frei gewordenen Räume  an den portugiesischen Staatsbürger Casa Costa vermietet, der dort einen „Abhol-Getränke-Markt“ eröffnete. Der Getränke-Markt wurde später geschlossen, als es feststand, das dass Haus der Straßenverbreiterung weichen musste. Familie Tengeler errichtete daraufhin ein Zweifamilienhaus an der Gartenstraße.

Haus Tengeler war das erste Gebäude an der Mindener Straße, das für den Straßenerweiterungsbau im März 1978 abgerissen wurde.  Stand: Februar 2013.

 

Hier endet der Bericht über die linke Seite der Mindener Straße in Richtung Holtrup

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Der Uffelner Kreisel verbindet die Mindener Straße mit dem Höferweg.

kreisel-ankerStichwort Uffelner Kreisel

Als Anfang der 1980er Jahre die Landesstraße L778 nach dem Bau und der Fertigstellung der neuen Weserbrücke im Stadtteil Uffeln ausgebaut wurde, war an der Stelle, wo sich heute der Kreisel befindet, nur eine abgeknickte Vorfahrtsstraße. Denn zunächst war geplant, dass die L778 in Richtung Autobahn neu ausgebaut werden sollte. Die Trasse sollte entlang des Höferweges und dann weiter über den Schlenkenbrink bis nach Holtrup führen. Doch dieser Plan wurde später fallengelassen. Als sich in den 1990er Jahren mehr und mehr die Kreisel in Deutschland durchsetzten, entschied man sich 1999 auch in Uffeln die abgeknickte Vorfahrt durch einen Kreisel zu ersetzen. Der Ortsvorsteher Horst Witte hatte sich maßgeblich dafür eingesetzt. Es war noch ein bescheidenes Objekt, ein großer abgeflachter Erdhügel mit Sträuchern bewachsen. So so blieb es bis 2011.

Dann ergriff der „Förderverein Ortsentwicklung Uffeln e.V.“ die Initiative und setzte sich für die Umgestaltung und Verschönerung des Kreisels ein, so wie wir ihn heute kennen. Seit der Fertigstellung übernahm der „Förderverein Ortsentwicklung Uffeln e.V.“  auch die Pflegekosten.  Stand: 2013.

Foto: Weseranker auf dem Kreisel und Vereinsmitglieder.

 

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Der erste Kreisel von 1999 bis 2011.

Rechts: Sponsorenschild ab 4. Juli 2012. Foto: 2013.

 

Am 30. September 2011 ist der Kreisel eingeweiht worden. Er ist das Symbol für das Engagement der Uffelner für ihren Ort. Da die Umsetzung des »Schmuckstückes«, wie Horst Witte den Kreisel liebevoll nennt, nur mit Hilfe der Spenden zahlreicher heimischer Firmen gestemmt werden konnte, zeigte sich der Förderverein Ortsentwicklung Uffeln  e.V. nun erkenntlich bei den Helfern. Ein großes Schild auf dem Grünstreifen vor der Aral-Tankstelle führt die meisten beteiligten Sponsoren auf.

 

Rechte Seite der Mindener Straße in Richtung Holtrup und Rintelner Straße in Richtung Borlefzen

spar-und-volksbankStichwort Rintelner Straße Nr. 2 „Spar- und Darlehenskasse“

Am 10. Juli 1968 eröffnete die Spar- und Darlehenskasse Valdorf eine Zweigstelle in Uffeln. Diese befand sich zunächst im spar-und-volksbank-pass-fabriGebäudeanbau des Hofes Otto Meyerbröker an der Rintelner Straße Nr. 2. Es folgten in den nächsten Jahrzehnten einige Umbenennungen z. B in Spadaka und Volksbank. 1985 erfolgte ein Umzug in das ehemalige Malergeschäft von August Kipp an der Mindener Straße Nr. 51, wo die Bank bis Dezember 1995 blieb und dort zuletzt die Bezeichnung „Volksbank“ trug. Neuer Standort wurde der Neubau an der Mindener Straße Nr. 6, auf dem ehemaligen Areal des Gasthauses Heilemeier, wo sie auch heute noch ansässig ist.    Stand: Februar 2013.

 

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Stichwort Rintelner Straße Nr. 2  Hof  Meyerbröker

Zu den ältesten Höfen in Uffeln gehört der landwirtschaftliche Betrieb von Otto Meyerbröker (*1924 †2020) und seiner Ehefrau Luise (*1929). Die Vorfahren werden bereits 1556 im Ravensberger Urbar unter dem Namen „Thonius Meiger um Brueche“ erwähnt. Seine meyerbroeker-pass-ottoGroßeltern waren: Wilhelm (*1825) und Christine Meyerbröker (*1835), geb. Meier.

Als 1916 sein Vater Karl (*1877) und dessen Frau Marie, geb. Korff (*1889) den Hof bewirtschafteten, wurden die Gebäude, die größtenteils aus Fachwerk bestanden, Opfer eines Brandes. Dieser Brand war so verheerend, dass alles restlos verloren ging. Selbst die persönlichen Akten und Urkunden, die sich zur Sicherheit in einem Blechkasten befanden, konnten nicht gerettet werden. Die genaue Brandursache wurde nie geklärt. Fest steht, dass der Brand beim Getreidedreschen entstand und die Dreschmaschine von einer Dampflokomobile angetrieben wurde. Funkenflug könnte die Ursache gewesen sein. Verletzte Personen waren nicht zu beklagen.

Während die neu errichteten Gebäude noch im Rohbau waren (1917), stürzte Karls Frau Marie so unglücklich, dass sie an den Folgen verstarb.   Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

 

saegewerk-maerz-1965Stichwort Mindener Straße Nr. 2  Sägewerk  Engelking / Boberg

und Getränkehandel

Das Wohnhaus und die Wirtschaftsgebäude an der Mindener Straße Nr.2 wurden Anfang der 1920er Jahre von Friedrich Engelking auf dem Grundstück vom Landwirt  Meyerbröker erbaut. Gleichzeitig wurde im Anbau ein Dampfsägewerk errichtet, welches man schon von Ferne an dem 23 Metern hohen Schornstein erblicken konnte. Dieser Schornstein stand nur etwa zwei Meter vom Rand des Brückenkopfes entfernt. Der Vorplatz wurde als Lagerfläche für Bäume, Bohlen und Bretter genutzt. Später, das Jahr steht nicht genau fest, übernahm Friedrich Boberg das Werk, welches 1962 schließlich stillgelegt wurde. Der hohe Schornstein, ein Wahrzeichen und markanter Punkt von Uffeln, wurde im März 1965 vom Vlothoer THW abgetragen. Bereits um 1965 gingen die Gebäude in den Besitz von Otto Meyerbröker über. Danach verpachtete Otto Meyerbröker die Gewerberäume an Egon Lütgert (Kalldorfer Brunnen) und später an den Holländer Otto Holdijk, der dort einen Getränkehandel eröffnete. Otto Holdijk verblieb bis 1984 dort, ehe weitere Pächter die Gewerberäume belegten. Diese waren: Getränkehandel Wüllner Bi. ab 15. November 1984, Norbert Giesel ab 15. November 1987, Günter Nobbe ab 1. Juli 1995. Ab 1. Oktober 2003 folgte Markus Wichmann, der bis heute seinen Getränkehandel dort mit Erfolg betreibt. Ferner war seit 1967 Kurt Bornemeier mit seinem Imbisswagen dort vertreten. Am 1. März 1976 wechselte er mit seiner Imbissstube in den Gewerberaum Mindener Straße Nr. 2. Stand: April 2013

sellmann-rauchwStichwort Mindener Straße Nr. 4 Fritz und Heinrich Sellmann

Das Haus Mindener Straße Nr. 4 wurde 1930 gemeinsam von den Brüdern Fritz und Heinrich Sellmann (*1909 †1990) gebaut. Fritz Sellman betrieb in diesem Haus mit Anbau eine Schlachterei und ein dazugehörendes Ladengeschäft, das die ganze Fläche im Erdgeschoss belegte. Sein Bruder Heinrich errichtete zunächst 1950 am linken Teil des Hauses einen Holzpavillon, in dem er Tabakwaren und Raucherzubehör verkaufte. Dreizehn Jahre später teilten die Brüder die Fläche auf. Während Fritz den linken Teil des Hauses für sein Fleischwarengeschäft nutzte, belegte Heinrich Sellmann nun die rechte Hälfte für seine Rauchwaren. Das war 1963. Heinrich Sellmann verkaufte weiter Rauchwaren und Zeitschriften und erhielt zudem eine Lotto Annahmestelle des Nordwestlottos Münster.   Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

 

buesching-bartsch-h60Stichwort Mindener Straße Nr. 6a Wohnhaus

Ein Wohnhaus des Ehepaares Anneliese B. und Jürgen B.

Dieses etwas zurückliegende Haus an der Mindener Straße wurde erst in den Jahren 1984 bis 1985 erbaut und trug daher keine alte Uffelner Hausnummer. Foto: 2013.  Stand: Februar 2013.

heilemeier60Stichwort Mindener Straße Nr. 6 Heilemeier

Gasthaus und Vereinslokal, mit Saalanbau

Dieses Haus wurde von Conrad Heilemeier im Jahre 1908 erworben und als Gaststätte betrieben. Als Conrad Heilemeier 1936 starb, führte zunächst seine Ehefrau Auguste bis 1951 die Gaststätte. Danach übernahmen Tochter  Else (*1912 †1990) und Schwiegersohn  Wilhelm  Büsching (*1905 †1990) die Wirtschaft. Wilhelm Büsching war bis dahin leitender Angestellter bei der Brauerei Volbracht an der Weserstraße. Ab nun widmete er sich für einige Jahrzehnte ganz seiner neuen Tätigkeit als Gastwirt. Ein kurzer Rückblick zeigt, dass bei Heilemeier immer was los war. Im Jahr 1927 wurde der große Saal erbaut, in dem so manches Fest gefeiert wurde. Als 1928 die Weserbrücke eingeweiht wurde, erhielt die Gasstätte auch den Namen „Gasthaus Weserbrücke“, der sich aber auf Dauer nicht durchsetzte. Für die meisten Gäste war es eben noch „Das alte Gasthaus Heilemeier“. Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

 

Nur wenige wissen, dass Uffeln auch einen Gesangsverein hatte, der sich aber nach wenige Jahren wieder auflöste. Ein Gründungsfoto (3. Oktober 1948) vom Uffelner Gesangsverein “Wesertal” finden Sie hier.   heilemeier-gesangsverein-info

 

werner-boldtStichwort Mindener Straße Nr. 8  Ärztehaus  Dr. Werner / Dr. Boldt

Dieses Haus, dessen Standort zwischen dem ehemaligen Gasthaus Heilemeier und dem Architekturbüro Jochens ist, hat schon eine längere Vergangenheit hinter sich. Ursprünglich soll dort ein Fachwerkhaus gestanden haben. 1891 wurde an dieser Stelle ein Neubau errichtet, dessen Aussehen bis auf kleine Veränderungen noch heute Bestand haben. 1952 wurde das Haus von Dr. med. Heinrich Werner erworben. Er nutzte dieses als Arztpraxis und Wohnhaus bis 1981. Danach betrieb Dr. med. Wieland Boldt seine Praxis in diesem Haus, der auch heute noch mit seiner Frau dort wohnt.   Stand: Februar 2013

 

luecke-jochens-60Stichwort Mindener Straße Nr. 10 Lücke / Jochens - Architekturbüro

Das Gebäude, Mindener Str 10, entstand 1967/68 als Um- und Erweiterungsbau des ehemaligen Wohnhauses Rudolf Klocke  „Uffeln Nr. 228“. Bauherr war  die „Politische Gemeinde Uffeln“. Nach dem Umbau zog zunächst die Zweigstelle der Amtssparkasse Hausberge ein, verblieb dort allerdings nur bis 1971. Dann wurde der Sitz dieser Sparkasse ins Haus Kipp an der Mindener Straße Nr. 51 verlagert. Neuer Eigentümer des Hauses Nr. 10 wurde danach die Stadtsparkasse Vlotho (später “Kreissparkasse” und “Sparkasse Herford”), die 1973 eine Filiale errichtete und bis 1984 dort verblieb. Das Obergeschoss belegte eine Wohnung. Als dieser Standort von der Sparkasse aufgegeben wurde, konnten die Architekten H. Lücke u. M. Jochens Grundstück und Gebäude im Jahre 1990 erwerben.  Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

 

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1973 eröffnete die „Stadtsparkasse Vlotho“ im Haus Mindener Straße

Nr. 10 eine Filiale. Vorausgegangen waren ein aufwendiger Umbau und Renovierungsarbeiten an und in diesem Gebäude mit Flachdach. Dort verblieb die Sparkasse etwa 16 Jahre, bis sie 1984 in das stadtsparkasse-vlotho-uffeln-logo-hfneu erbaute Wohn- und Geschäftshaus an die Mindener Straße Nr. 34 zog. Nach der Sparkassenfusion des Kreises Herford (1996) fand auch die Umbenennung  von „Stadtsparkasse Vlotho“ in „Kreissparkasse Herford” und schließlich in „Sparkasse Herford“ statt.  Stand: Februar 2013.

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Stichwort Mindener Straße Nr. 12 u. 14 Luise Klocke, Klocken-Hof

Inzwischen Apotheke  und  Ärztehaus

Dieses Haus, samt Hof, blickt auf eine lange Vergangenheit zurück. Wie alt dieser Hof wirklich war und ist, lässt sich nicht mehr festzustellen, da alle alten Schriftstücke fehlen.  Im Uffelner Volksmund hieß er nur kurz „Klocken-Hof“. Die Ländereien reichten bis zum Harksiek und dem dort liegenden Wald, wo heute das Vereinshaus und der  Schießstand des „Schützenverein Uffeln von 1889 e.V“ sind. Aber auch die Nutzfläche hinter der heutigen Jahnstraße samt Sportplatz ist heute noch im Besitz der Familie Klocke. Heinrich Klocke (*um 1903 †1944/45 beerdigt in Holtrup), seine Frau  Luise geb. Büsching (*1903 †1991) und Tochter Erna (*1925  †2000) bewirtschafteten den Hof. Nach dem frühen Tod ihres Mannes wurden die Ländereien verpachtet und Luise ließ ein neues Wohnhaus um 1948 errichten, wo sie und Tochter Erna dann wohnten. Dieses Haus bekam später die Adresse „Mindener Straße Nr. 14“.   Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

 

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Zuletzt, bis zum Ausbau der Mindener Straße, wohnten in diesem Haus Willi Sellmann  (geb. 1931) und seine Ehefrau Hildegard, geb. Kütemeier (geb. 1933), die gebürtig aus Holzhausen an der Porta stammt. Aber schon Willis  Eltern Heinrich und Frieda Sellmann, geb. Meise, haben zuvor dieses Haus bewohnt. Aus der Ehe mit Hildegard gingen zwei Söhne hervor, Thomas (geb. 1965) und Andreas (†). Thomas, der inzwischen verheiratet ist und den Beruf des Bankkaufmanns erlernte, ist heute als selbständiger Finanzberater an der Jahnstraße tätig. Vater Willi hatte beim Tischlermeister Begemann in Holtrup seine Ausbildung zum Tischler absolviert und arbeitete später in Bad Oeynhausen.  Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

 

nottmeiernottmeier-suedseiteStichwort Mindener Straße Nr.18 Wohnhaus Heinz Nottmeier

Auch das Wohnhaus der Familie Nottmeier musste der Straßenerweiterung weichen. Heinz Nottmeier gehörte im Feldhandball und sein Sohn Herbert im Hallenhandball zu den erfolgreichsten Spielern von TuS Westfalia Uffeln. Stand: Februar 2013.

 

volkmannStichwort Mindener Straße Nr. 20  Wohnhaus August Volkmann

Wann dieses Haus erbaut wurde, konnte nicht mehr festgestellt werden. Ursprünglich dürfte es ein Fachwerkhaus gewesen sein, denn ein Foto, welches Ende der 1920er Jahre entstand, zeigt ein Fachwerk zur Straßenseite. Der Umbau zum Klinkerhaus muss kurz danach erfolgt sein. Bewohnt wurde dieses Haus bis 1972 von der Familie August (†1956) und Karoline (†1972) Volkmann. August war von Beruf Zigarrenmacher und war bei der Firma Schöning an der Langen Straße beschäftigt. Aus der Ehe gingen sieben Kinder hervor: Hilde, Elfriede, Lina, Erna, Wilhelm, Heinrich und Fritz. Als Karoline Volkmann 1972 verstarb, wurde das Haus von den Kindern vermietet, bis es schließlich Ende der 1970er Jahre wegen der Straßenverbreiterung abgerissen wurde.  Stand: Februar 2013.

 

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Stichwort Mindener Straße Nr. 22/24  Doppel-Wohnhaus

 Gustav Kiso 22 + Willi Mohe 24

Leider ist zurzeit kein altes Bild von dem Doppelhaus (Erbaut 1915) vorhanden. An dessen Stelle errichteten 1978 die Familien Rieke ein neues Gebäude “Mindener Straße Nr.22”.

Stand: Februar 2013.

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Westansicht aus Richtung Mindener Str.

 

Ostansicht aus Richtung Jahnstraße

ploentzkeStichwort Mindener Straße Nr. 24 Steuerbüro Thomas Plöntzke

Die Hausnummer Mindener Straße Nr. 24 war bis zum Ausbau der Landesstraße L778 ein Doppelhaus, zusammen mit der Nr. 22 (Fam. G. Kiso) und 24 (Fam. W. Mohe). Wegen der Straßen Umbauerweiterung wurde es abgerissen.

Thomas Plöntzke, geboren 02.07.1962 in Herford, machte nach seiner Schulzeit zunächst eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten und war danach mehrere Jahre bei einem Steuerberater tätig. Aus der Ehe mit Annete Plöntzke gingen zwei Kinder hervor.

Im Jahr 1995 wurde Thomas Pötztke zum Steuerberater bestellt und eröffnete sein eigenes Steuerbüro an der Mindener Straße Nr. 51 im Hause Magdalene Stemmer (Kipp), in den ehemaligen Räumen der Volksbank.  Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

 

sellmann-dreischm-60Stichwort Mindener Straße Nr. 26 Wohnhaus der Familien Sellmann und Dreischmeier

Das Haus Mindener Straße Nr. 26 gehörte einst August (*1898 †1972) und Karoline (*1898 †1974)  Sellmann. Später übernahmen seine Tochter Else (geb. 1928) und ihr Ehemann Helmut Dreischmeier (*1929 †2000) das Gebäude. Beide waren eine Zeit lang bei der Firma „HEWA Fertigung von Kinder- und Jugendbekleidung“ beschäftigt. Helmut Dreischmeier war ein jahrelanges Mitglied des Winterberger Schützenvereins. Seine Krönung war 1959, als er als bester Schütze zum König ernannt wurde. Seine Königin war Inge Kölling. 1978 fand notgedrungen der Auszug von der Mindener Straße in ihr neu erbautes Eigenheim auf dem Programm. Dann vergingen einige Monate bis ihr „altes geschätztes“ Haus Nr. 26 abgerissen wurde.  Stand: Februar 2013.

 

pieper-drogerie-haus1930Stichwort Mindener Straße Nr. 30 Lebensmittel und Drogerie Pieper

Um 1920 eröffneten Heinrich Pieper und seine Frau Marie in Uffeln Nr. 279 (heute Mindener Straße Nr. 30) ein Lebensmittelgeschäft. Des Weiteren wurden Dünge- und  Futtermittel, aber auch Haushaltswaren angeboten. Ferner gehörten auch Zigarren und Tabake zum Verkaufssortiment. Als Heinrich Pieper das Geschäft aufgab, übernahm ab 1930 sein Cousin Erich das Geschäft. Erich Pieper, geb. 1906, von Beruf Drogist und seine Frau Elli, geb. Kreuzmann, geb. auch 1906, führten von nun an das Geschäft gemeinsam.  Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor. Um 1955 erfolgte ein Großumbau, der noch heute Bestand hat. Lediglich die äußere Ansicht hat sich im Laufe der Jahre ein wenig geändert.  

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Hier endet der Bericht über die rechte Seite der Mindener Straße in Richtung Holtrup

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