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Die Lange Straße, ab der Einmündung alte Weserstraße bis Winterbergstraße

knoenerStichwort Optik-Knöner

Ein neues Spezial-Optik-Fachgeschäft eröffnete die Firma Carl Knöner am Freitag, 5. Oktober 1979, an der Langen Straße 109 in der ehemaligen Sukrowschen Buchhandlung. Der Inhaber des Geschäftes, Hans-Simon Knöner, hat sich zu diesem Schritt entschlossen, weil die räumlichen Verhältnisse an der Weserstraße Nr. 1 für die geschäftliche Entwicklung nicht mehr ausreichten. Nach viermonatiger Umbauzeit entstand dort ein Geschäft, das nach den neuesten technischen Gesichtspunkten geplant worden ist. Dem Kunden präsentiert sich ein breites und übersichtliches Angebot an Brillenfassungen und optischen Artikeln. Außerdem verfügt die Firma Knöner jetzt über einen speziell eingerichteten Raum mit den neuesten technischen Geräten zur Bestimmung der Sehschärfe.

Ergänzung:

Bis zur Übernahme des Hauses Nr. 109 waren dort zwei Geschäfte ansässig. Im linken Teil des Hauses bot Frau Tölle Tabakwaren an. Rechts hatte der Buchhändler Jackmann aus Herford sein Geschäft.

Weitere Informationen über das Geschäft Knöner finden Sie auf der Seite "Weserstraße".    knoener-zur-weserstrasse-info

 

brinkgg-weserstr1Stichwort Brink

Durch den Steilhang des Berges entstanden die beiden "Brinke" und die "Grund". Einer ist der Brink gegenüber der Einmündung Mühlenstraße. Dieser ist heute noch vorhanden. Ein weiterer Brink war gegenüber der Einmündung Weserstraße, dieser wurde 1905 abgetragen. Die Häuser, die dort standen, mussten umgebaut werden und die Geschäfte darin, lagen nun auf Höhe der Lange Straße, oder wurden durch Treppen erreicht. Aber es gab noch einen dritten Brink der kaum erwähnt wird, dieser lag am Anfang der Langen Straße (siehe Bliekenend).      brinkgg-weserstr4-info

 

cafe-seeleStichwort Café Seele

In dem neben Café Seele stehenden Haus war vor Böhms die Bäckerei Klusmeier. Eine alte Vlothoerin erzählte, dass sie darin ihren sonntäglichen Kollektengroschen, statt ihn den Klingelbeutel zu werfen, in Veilchenpastillen umsetzte. Die Tochter der Klusmeiers heiratete nach nebenan in die Familie des Café Seeles. In dieser Konditorei konnte man sich wohl fühlen. Café Seele war zu jener Zeit wohl das angesagteste Café, wozu natürlich auch die exzellente Lage beitrug. Wie schön konnte hier von einem Fensterplatz im ersten Obergeschoss aus auf einen Teil der Langen Straße und Weserstraße eingesehen werden. Als Seele schloss, übernahm Café Gerber, Inh.: I. Goldstern das Geschäft. Anschließend führte Rudolf Gehe für kurze Zeit den Café-Betrieb. 1980 hat das einstige Vlothoer Vorzeige-Café geschlossen. Die Räumlichkeiten wurden von Bruno Fuoli aus Kirchlengern übernommen, der dort eine Pizzeria betrieb. Heute ist in dem Hause Lange Straße Nr. 100 ein Spielautomatenbetrieb untergebracht. Stand: 2011.

 

hauslangestr111Stichwort Das geschichtsträchtige Haus „Lange Straße Nr. 111

Was inhaltlich vorausgeschickt wurde, ist wohl nicht von dem geschichtsträchtigen Haus Lange Straße 111 zu trennen. Es wird, wie die meisten Häuser an der mittleren Langen Straße, nach dem Dreißigjährigen Krieg, also zwischen 1650 und 1680, entstanden sein, wenn man insbesondere vom Baustil ausgeht. Infolge rückwärtiger Anbauten in den Amtshausberg hinein wurde es erweitert, seltsamerweise auch durch einen kellerähnlichen Einbau im oberen rückwärtigen Stockwerk.

Der wahrscheinliche Erbauer des Hauses Nr. 111 war ein Henrich Sandmann, der in der „Zweiten Steuerliste“ von Vlotho (Zeichen eines respektablen Einkommens) in Erscheinung trat. Er besaß am Vogelbaum, womit wohl der Westhang des Garzweges gemeint war, einen Garten, den er an den Mitbürger Tilhen verkaufte.    Zum Weiterlesen, Bild anklicken.        Geschichte

 

hauslangestr109-117Stichwort Geschichte der Häuser Nr. 109 bis Nr. 117

Wann die ersten Juden in Vlotho ansässig wurden, ist nicht bekannt. Aus einem Schutzbrief des Kurfürsten geht jedoch hervor, dass sich dort im Jahre 1691 bereits drei jüdische Familien angesiedelt hatten, nämlich die des Jobst Jacob, Israel Spanier und der Witwe Salomon Levi. Infolge der Niederlassungsbeschränkungen für Juden veränderte sich die Zahl jüdischer Einwohner während einer Spanne von etwa 100 Jahren kaum merklich. Da die Juden ursprünglich weder Grundbesitz erwerben noch ein Handwerk ausüben durften, waren sie im Wesentlichen auf den Handel angewiesen. Daher war in amtlichen Listen zunächst nur von „Handelsjuden“ die Rede. Später dann, so um 1830, wuchs die Zahl jüdischer Mitbürger allmählich. Sie erreichte wohl um 1900 einen vorläufigen Höchststand, da zu der Zeit 18 jüdische Familien registriert wurden.          Geschichte

 

wenzelStichwort Hutgeschäft Wenzel

1856 kam der Mützenmacher August Wenzel nach Vlotho. Er stammte aus Boisdorf/Neiße in Oberschlesien und hatte zuvor zwei Jahre lang bei einem ,,königlich-hannoverschen Mützenmacher- und Kürschnermeister gearbeitet". Mit ihm kamen seine Ehefrau und eine Nähmaschine. Die Nähmaschine, ein urtümliches Ding, das aber dennoch in Grundzügen Ähnlichkeit mit einer heutigen Maschine aufweist, existiert noch immer im Hause Wenzel. Daneben gibt es auch noch eine Holzkiste, die sich der Mützenmacher anfertigen ließ. Darin lagerte er seine Erzeugnisse, wenn er auf die Märkte der Umgegend fuhr, um seine Mützen zu verkaufen. August Wenzel lebte zunächst zwei Häuser oberhalb des jetzigen Geschäftes an der Langen Straße.   Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

 

hampeStichwort Ernst Hampe Eisen –und Haushaltswaren

Ernst Hampe sen. (*22.6.1886 †17.8.1964) erwarb 1911 das Eisenwarengeschäft an der Langen Straße Nr. 102. Zuvor war dieses Geschäft 1836 von Carl Armbster gegründet und danach von W. Bröcker  weitergeführt worden, die vorwiegend mit Öfen und Herden gehandelt hatten. Nach der Rückkehr aus dem Ersten Weltkrieg - während der Kriegsjahre stand seine Ehefrau mit Umsicht dem Geschäft vor - verlagerte Ernst Hampe das Schwergewicht des Verkaufs auf Hausrat, Porzellan, Glas, Geschenkartikel und Spielwaren.

Nachdem der gleichnamige Sohn Ernst (*1.7.1916 †22.9.2007) aus der Kriegsgefangenschaft (2.Weltkrieg) entlassen war, wandelte sich mit seinem Eintritt in das väterliche Unternehmen die Firma in eine offene Handelsgesellschaft (oHG) * um.

* Für die Gründung einer oHG reicht ein formloser Gesellschaftsvertrag zwischen mindestens zwei Gesellschaftern aus. Diese können natürliche oder juristische Personen sein.   Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

Einen ausführlichen Bericht über die Geschichte des Hauses Hampe und Ihre Besitzer finden Sie hier.  hampe-bericht-info

 

lange-hampelange-zurheideStichwort Stichwort Langestraße Nr. 102 und Nr.104
Wie man sieht, zieht ein langer Zug durch die Innenstadt und auch viele Zuschauer geben dem Maiumzug (1. Mai 1949) die Ehre. Kurz nach der Währungsreform, die 1948 war, ist weit und breit noch kein Auto zu sehen. Alle sind zu Fuß unterwegs. Das kleine Gefährt im Vordergrund ist ein Krankenfahrzeug. Das Haus Hampe hatte zu jener Zeit noch seinen schönen Erker. Das zweite Bild rechts stammt aus dem Jahre 1948 und zeigt das heutige Haus Zurheide, das früher der Familie Loeb gehörte. Zur Zeit der Aufnahme gehörte das Gebäude der Stadt Vlotho, die dort ein Bezugsscheinamt eingerichtet hatte.

lange-sitte-um1915Stichwort Lange Straße um 1915

Die Aufnahme der Langen Straße wurde etwa zwischen 1910 und 1920 gemacht. Die beiden Männer in Bildmitte sind sicherlich Zigarrenmacher, die mit den typischen Kisten auf ihren Schiebkarren zum Abliefern fahren.

Auf der rechten Seite sehen wir das Haus Steinberg mit dem Ende des oberen Brinks. Neben dem Hause Steinberg betrieb Carl Nolting, eine Gastwirtschaft. Als nächstes, heute kaum wieder zu erkennen, das „Hotel Schmidt", mit der zunächst offenen Galerie an der Langen Straße mit dahinter liegendem Kaffeegarten.

Die ausführliche Beschreibung finden Sie auf der Bildseite.

 

stadtschule1976Stichwort Stadtschule / Stadt- und Landschule

1717 führte Preußen die allgemeine Schulpflicht ein. In Vlotho wurde es aber nicht so genau genommen. So schickten die Eltern ihre Kinder nur zeitweise oder gar nicht in den Unterricht. Der Unterricht fand nicht in einer Schule statt, sondern verteilte sich meist in kirchlichen Räumen.  Auch private Lehrer erteilten Unterricht. Die erste Evangelische Schule wurde 1827 auf dem Bereich der St.-Stephans-Kirche gebaut. Die Stadtschule. Zu Beginn waren dort vier Lehrer tätig, darunter auch der Pfarrer. Alle übten nebenbei kirchliche Dienste aus. Ab 1859 wurden die Stadtschule und die privaten Schuleinrichtungen zusammengefasst, woraus sich die Stadt- und Landschule ergab. Da das Schüleraufkommen im Laufe der Jahrzehnte immer größer wurde, entschied man sich Anfang der 1900er Jahre für den Neubau der Bürgerschule an der Herforder Straße. Der Unterricht fand dort ab 1909 statt. Die alte Stadtschule wurde dann für andere Zwecke genutzt. So wurden dort unter anderem Berufsschüler für Landwirtschaft und des Schmiedehandwerks sowie Schulabgänger, die keinen Beruf erlernten, unterrichtet.

 

marktStichwort Markt/Wochenmarkt

1650 hatte der Große Kurfürst dem Flecken Vlotho das Recht verliehen, einen Wochenmarkt abzuhalten. Auf einer Karte von 1796 wird der heutige Dr.-Georg-Schultze-Platz sogar als „Marktplatz" bezeichnet. Nach der Verlegung (1819) des Friedhofes neben der St. Stephanskirche auf die „Heilige Seele" wanderte der Markt auf den nach 1819 aufgeschütteten Platz vor der Stephanskirche, wo auch heute noch der Wochenmarkt abgehalten wird. Allerdings nur in kleinem Rahmen. Am 1. Samstag im Monat gibt es in der Kirche ab 10 Uhr die »Orgelmusik zur Marktzeit«.

hotel-schmidtStichwort Hotel Schmidt/Hotel Stadt Vlotho

Gebäudekomplex Lange Straße 121/Burgstraße1

Als die hohe Handwerkskunst des Fachwerkbaues vom Massiv- bzw. Backsteinbau abgelöst wurde, bestimmte die neuzeitliche Bauweise zunehmend das Stadtbild. Ein typisches Beispiel für die veränderte Baukultur ist das  Gebäude, das der Einwohner Wilhelm Zurmühlen (*1801  †1854) im Jahre 1841 an der Langen Straße gegenüber der St.-Stephans-Kirche errichten ließ. Bereits 1827 kaufte der Gastwirth Wilhelm Ludwig Zurmühlen das Vorgänger-Haus Nr. 153 von Ludwig Becker. Hierzu gehörte noch eine gegenüberliegende Scheune und ein großer Brinkgarten hinter der Scheune. Außerdem umfasste der Besitz  noch einen am Winterberg gelegenen Acker, der die Bezeichnung "Nagel'sches Kreuz" trug. Das alte Wohnhaus Nr. 153 musste vermutlich dem Neubau 1841 weichen. Wilhelm entstammte einer wohlhabenden Vlothoer Schiffer-Familie. Er heiratete im April 1828 in Vlotho Sophie Katharina Kramer, welche 1800 in Rheda geboren wurde.

Zum Weiterlesen, Bild anklicken.

 

 

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